Stevia Instant Pulver als echter Ersatz für Zucker?


Ich habe für euch mal in den “sauren Apfel” gebissen und Stevia Rebaudiana Bertoni bzw. deren Extrakt probiert!

So sauer war der Apfel garnicht, sondern eher sehr süß. 🙂 Manche chemischen Süßstoffe haben den Ruf Krebs zu erzeugen und schlagen vielen auf den Magen, daher auch der Hinweis auf den Lebensmitteln “kann abführend wirken”. Mal von dem Geschmack solcher Produkte abgesehen (den ich extra fies finde) sollte man nichts essen was aus dem Chemielabor kommt, denn die Natur bietet wie ich denke bessere Alternativen.

Ich kippe sehr viel Zucker in meinen Kaffee und das macht den kleinen Gadget-Sucher auf dauer fett. 😉 Daher habe ich nach einem alternativen Süßmittel gesucht und ein Bekannter erzählte mir schon vor langer Zeit von Stevia.

Nun ist meine Dose mit den Stevia-Extrakt angekommen und ich bin begeistert, denn der Geschmack ist sehr gut zu ertragen. Ich will nicht behaupten das Stevia 100%ig wie Zucker schmeckt, aber Steviosid schmeckt sehr gut im Kaffee oder Tee und ist extrem sparsam in der Anwendung. Die Süßkraft soll bei mehr als dem 100fachen von Zucker liegen, daher reicht eine Messerspitze im Kaffee vollkommen aus.

Stevia ist nicht neu, denn schon die Indianer in Südamerika benutzten vor über tausend Jahren die Blätter der Pflanze um zu süßen, relativ neu ist nur die steigende Beliebtheit in Europa und der Verkauf von hochkonzentrierten Extrakten.

Der Preis ist mit 8,90 Euro inkl. Versand aus Deutschland für 100 Gramm auch in Ordnung, denn das 100fache ergäbe eine vergleichbare Menge von gut 10 Kilo Zucker. Falls ihr mehr über Stevia wissen möchtet schaut mal HIER, es ist zum Bespiel ein echter Krimi das die Hersteller von chemischen Süßstoffen Studien über Stevia in Auftrag geben, welche zu ungewöhnlichen Ergebnissen führen, wogegen “neutrale” Studien Stevia als unbedenklich einstufen. Von wem kommt die nächste Studie? Von Zuckerrübenbauern? Ein Schelm wer Böses dabei denkt!  😉

Steviolglycoside sind als E 960 in der EU als Lebensmittelzusatzstoffe zugelassen, ob das aber für alle Stevia-Extrakte gilt kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Bevor ihr es benutzt macht euch bitte kundig!

Ich selbst werde bei Stevia bleiben und halte euch auf dem Laufenden sollten sich bei mir körperliche Anzeichen von Unverträglichkeit zeigen. Wenn ich im Dunkeln leuchte oder andere Erscheinungen aufweise seid ihr die Ersten die davon erfahren. 😉


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Ich bin Maik, 38 Jahre alt und die Gadgetsuchmaschine in Person. Wenn Ihr Fragen habt oder eine Anregung, hinterlasst einfach einen Kommentar oder schickt mir eine Mail.

11 Comments
  1. Stevia gibt es schon seit mehr als einem halben Jahr in jedem gut sortierten Supermarkt. Es ist zugelassen von der EU aber nur in bestimmten Mengen. Um den Zucker in einem Softdrink wie Cola durch Stevia zu ersetzen zum Beispiel reicht die in Deutschland zugelassene Menge bei weitem nicht aus. Geschmacklich ist es okay. Beim Backen usw. Ist das fehlende Volumen ein Problem. Gibt aber auch schon extra Koch- und Backbücher für Stevia-Rezepte. Im Supermarkt gibt es auch Mischungen, die dem Volumen und Süßungsgrad von “echtem” Zucker nahekommen, so dass man sich Mengenexperimente sparen kann.

  2. Hi Rainqueen.
    Das Zeug aus dem Supermarkt kenne ich, aber es ist im Verhältnis sehr teuer und da ist sehr viel Dextrose drin, auch wenn Dextrose als langkettiger Zucker gesünder ist als Kristallzucker so hat das Zeug leider auch einen recht hohen Brennwert. Das im Artikel beschriebene Pulver besteht zu 80% aus Stevia-Extrakt. Ich habe mir noch einen kleinen Messlöffel besorgt (0,1 ml) und damit bekommt man das beschriebene Pulver recht gut dosiert. Gruß Maik

  3. habe mir bei ner aldi-aktion mal die stevia-süßstoff-tabletten gekauft. im kaffee finde ich den geschmack leider sehr gewöhnungsbedürftig, bei mir bis hin zur übelkeit. anderen schmeckts, meins isses nicht 😉

    • Ich kenne die Tabletten, aber die schmecken etwas bitter und sind für meinen Geschmack auch nix. Ob das nun an den Füllstoffen liegt welche in den kleinen Pillen enthalten sind kann ich nicht sagen. Das im Artikel beschriebene Pulver wurde mit Enzymen behandelt um den bitteren Geschmack zu verhindern und ist für mich wirklich ein guter Ersatz zum Kristallzucker. Gruß Maik

  4. Ach so, das wusste ich nicht. Aber irgendwie logisch, irgendwo muss ja das Volumen herkommen. 😉
    Vielen Dank für die Info!

  5. In Österreich ist das in einigen Produkten schon drin, Yoghurt z.B.

  6. Alternativen zu Zucker gibt es einige. Was auch immer beliebter wird ist der Birkenzucker, auch Xylit genannt. Der Stoff ist kalorienarm und beeinträchtigt den Blutzuckerspiegel nicht. Des weiteren schützt der Stoff die Zähne, da die Karies-Bakterien das Xylit nicht verstoffwechseln können. Außerdem fördert Xylit das einlagern von Mineralien in den Zahnschmelz.
    Allerdings können größere Mengen wie bei vielen Zuckeraustauschstoffen zu Durchfall führen. Bei Xylit gibt es allerdings eine Gewöhnung, sodaß man keinen Durchfall bekommt, wenn man die Dosis täglich weiter steigert. Übrigens stellt der menschliche Körper sogar selbst ein paar Gramm Xylit täglich her.
    Neuerdings gibts noch so ein Zeug, daß fast keine Kalorien mehr hat, ist aber fast unbezahlbar. Und auch Xylit schlägt ein ordentliches Loch in den Geldbeutel, wenn man damit Zucker komplett ersetzen will. Dabei wird das Zeug hauptsächlich aus Abfällen gewonnen – aus Maisstrünken und wie der Name schon vermuten lässt aus Birkenrinde und anderen Baumrinden.
    Die Wirkung als Zahnschutz funktioniert aber nur bei Produkten welche nur mit Xylit gesüsst sind. Wenn noch andere Süßstoffe drin sind haben die Bakterien wieder was zu futtern. Im Aldi gibts leider Xylit-Kaugummis in denen noch andere Süßstoffe drin sind. Das gibt dann zwar auch dieses glatte Gefühl auf den Zähnen, was Xylit so an sich hat, schützt die Zähne aber nicht wirkungsvoll vor Karies.

    Aber auch bei Stevia gibt es große Unterschiede. Im Pflanzenextrakt sind verschiedene Stoffe enthalten, Stevioside, Rebaudioside und Dulcosin. Vom Geschmack her kommt Rebaudiosid dem Zucker am nähesten und hat den am wenigsten bitteren Geschmack. Allerdings ist der Anteil von Rebaudiosid im Extrakt am geringsten. Was man meistens angedreht bekommt ist das billige und bittere Steviosid.

    Backen mit Stevia ist auch sehr schwierig. In Flüssigkeiten gelöst gibt es gewisse Dosierungen, an die man sich halten kann. Beim Backen kommt es ganz auf die verwendeten Zutaten an, wie nachher der Geschmack von Stevia herauskommt und wie stark sich die Süße auswirkt.
    Ich hab beim ersten Versuch wie bei Flüssigkeiten dosiert mit dem Ergebnis, daß praktisch keine Süße schmeckbar war. War aber bei dem Endprodukt nicht weiter schlimm. Ich mach beim backen eh immer weniger Zucker rein, als im Rezept steht.

    Bis vor kurzem war Stevia noch nicht als Lebensmittel zugelassen. Man bekommt es in Europa schon seit einigen Jahren probemlos, es wurde dann offiziell aber als Mundspülung ö.ä. verkauft.
    Mittlerweile hab ichs jetzt einmal im Aldi in Tablettenform im Süßstoffspender gesehen und als Pulver im Penny – hier war allerdings kein Preis ausgezeichnet, weshalb es im Regal stehen blieb.

  7. Wir kauften im letzten Jahr für drei Familien Stevia. Ergebnis:
    NIEMAND verwendet es mehr. Es war gedacht zum Süßen von Kaffee, aber der Kaffee mit Stevia ist in unseren Augen ungenießbar.
    Glückwunsch an diejenigen, die ihn trotz Stevia noch mögen.

  8. Ich verwende Stevia für Kaffee seit ca. 1 Jahr und sehr zufrieden damit. Man muss halt eine Stevia variante finden, die zu einem auch passt. Preis ca. 20€ pro Kilo, dosiermenge doppelt so wenig wie beim normalen Zucker.

  9. Klick auf den blauen “Link zum Gadget” Button und notiere dir die drei Suchbegriffe mit dem Minuszeichen davor aus der Ebay-Suchleiste. Den 3. Tipp findest Du hier auf Gadgetwelt, in den Kommentaren zu dem Artikel, den Du unter dem Suchbegriff “steckdosenhalterung+08” findest.

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